Keine Game-Rückgabe bei Steam:
Es wird teuer für Valve in Australien
Dem US-Unternehmen Valve, Betreiber der Online-Spieleplattform Steam, droht wieder einmal Ungemach. Dieses Mal hat sich das Unternehmen mit dem Verbraucherschutz in Australien angelegt und vor Gericht verloren. Bis zu drei Millionen australische Dollar könnten nun als Strafzahlung fällig werden.
Das berichtet das australische Online-Spielemagazin Kotaku mit Verweis auf die Forderung des australischen Verbraucherschutzes ACCC (Australian Competition and Consumer Commission). Dieser hatte die Klage gegen Valve angestrengt. Valve war daraufhin bereits im März dieses Jahres für schuldig befunden worden. Dabei ging es vor allem um die Jahre 2011 bis 2014, in denen Valve bei Steam seinen Kunden Down Under kein Rückgaberecht nach australischer Gesetzgebung angeboten hatte.
Mehr dazu: Steam: Valve führt Rückgaberecht ein, "hebelt" es gleich wieder aus
Dieser Argumentation hatte sich das Gericht nicht angeschlossen. Nun soll in den kommenden Tagen das Strafmaß verkündet werden. Laut Medienberichten droht Valve im schlimmsten Falle eine Zahlung von drei Millionen australischer Dollar. Das Urteil und das Strafmaß will Valve wie es heißt akzeptieren. Die Steam-Anwälte sollen das dem Gericht bereits entsprechend mitgeteilt haben.
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Keine Rückgabemöglichkeit
Zunächst wurde Steam für das Fehlen der Rückgabe-Möglichkeit in den AGB angemahnt, dann folgte der Gang zu Gericht. Valve hatte dabei eine merkwürdige Strategie gefahren: Man wollte sich in Australien nicht nach australischem Recht richten lassen, sondern pochte auf den Gerichtsstandort Seattle, ihrem Hauptfirmensitz. Laut Valve war das Angebot von Steam zwar für Nutzer in Australien verfügbar, der Onlineshop werde aber nach US-Recht geführt, da er aus Seattle betrieben wird.Mehr dazu: Steam: Valve führt Rückgaberecht ein, "hebelt" es gleich wieder aus
Dieser Argumentation hatte sich das Gericht nicht angeschlossen. Nun soll in den kommenden Tagen das Strafmaß verkündet werden. Laut Medienberichten droht Valve im schlimmsten Falle eine Zahlung von drei Millionen australischer Dollar. Das Urteil und das Strafmaß will Valve wie es heißt akzeptieren. Die Steam-Anwälte sollen das dem Gericht bereits entsprechend mitgeteilt haben.
In Deutschland ohne Erfolg
Auch in Deutschland gab es vor einiger Zeit Ärger zwischen Valve und dem Verbraucherschutz. Damals ging es um den Weiterverkauf von digitalen Gütern, den Valve trotz anderslautender EU-Vorgaben untersagt. In Deutschland konnte sich der Verbraucherschutz dabei nicht durchsetzen.Download Steam - Spiele- und Software-Downloads
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